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04.10.2018

Elektromobilität wird zur großen Herausforderung für lokale Verteilnetze

Wie gut ist das deutsche bestehende Energiesystem auf den zu erwartenden Boom der Elektromobilität vorbereitet? Die Antwort: Während die gesamte Stromnachfrage durch die Elektromobilität nicht fundamental steigt, kann die wachsende Zahl an Elektrofahrzeugen auf lokaler Ebene schnell zu großen Herausforderungen in einzelnen Verteilnetzen führen. Die Jahresspitzenlast in Deutschland steige durch den zusätzlichen Strom, den Elektromobile verbrauchen, bis 2030 selbst bei starkem Ausbau nur um wenige Prozentpunkte. Anders sieht es in den lokalen Verteilnetzen aus. Dort kann eine steigende Anzahl an Elektroautos zu massiven Engpässen führen.

Kaum Auswirkungen auf Stromverbrauch durch Elektromobilität

Die unkoordinierte Lastwirkung von E-Autos wird sich erwartungsgemäß auf jene Abendstunden konzentrieren, in denen die lokale Verteilnetzzelle mit ihren beispielhaft angenommenen 150 angeschlossenen Haushalten heute ohnehin schon ihre Spitzenlast hat. Die typische Ladezeit betrage hierbei etwa fünf Stunden, abhängig vom Nutzerverhalten. Die Verwendung von Schnellladestationen - die allerdings in Privathaushalten nicht zu erwarten sind - würde diese lokale Spitzenlast weiter erhöhen, wenngleich sich durch die kürzeren Ladezeiten neue Optimierungs- und Koordinationsmöglichkeiten ergeben, weil eine volle Batterieladung nicht mehr die gesamte Nacht dauert.

Der Stromverbrauch verändert sich der Analyse zufolge durch die Zunahme an Elektrofahrzeugen – anders als vielleicht erwartet – nur geringfügig. In nahezu allen Verbreitungsszenarien bleibt die zusätzliche Stromnachfrage im kommenden Jahrzehnt vernachlässigbar.

21.09.2018

Massiver Bedarf an Technologiespezialisten bis 2023

Durch Digitalisierung und Automatisierung ergeben sich für die Arbeitswelt in fünf Jahren zwei große Herausforderungen: Bis zum Jahr 2023 werden bis zu 700.000 Technologiespezialisten benötigt. Mehr als 2,4 Millionen Erwerbstätige werden sich weiterbilden müssen, um ihre Kompetenzen in digitalem Lernen, vernetzter Teamarbeit oder unternehmerischem Agieren auszubauen.

Größter Weiterbildungsbedarf besteht beim digitalen Lernen

Neben der Nachfrage nach neuen Mitarbeitern steigt aber auch die Notwendigkeit von Weiterbildung: Auch digitale und nicht-digitale Schlüsselqualifikationen für Mitarbeiter aller Branchen werden immer wichtiger. Die Fähigkeit zur Kollaboration wird künftig von fast allen Mitarbeitern gefordert. Der größte Weiterbildungsbedarf besteht beim digitalen Lernen, der Fähigkeit der Mitarbeiter, sich selbst immer wieder Wissen anzueignen und fortzubilden, insbesondere auch bei und durch die eigene Nutzung digitaler Medien. Steigen Sie bei uns ein! MEGIST fördert engagierte Fachkräfte und berufliche Talente.

15.09.2018

IAA Nutzfahrzeuge:

Gewinnwachstum durch neue Technologien

Trotz weitgehend stagnierender Verkäufe bleibt das Geschäft mit schweren Nutzfahrzeugen attraktiv: Der Weltmarkt für schwere Lkw wird von heute jährlich 170 Mrd. Euro Umsatz auf 240 Milliarden im Jahr 2030 wachsen; eine Steigerung von jährlich 2,5%. Auch der aggregierte Gesamtgewinn aller Anbieter von Nutzfahrzeugen ab 6 Tonnen nimmt von aktuell 11,2 Mrd. Euro auf 16,1 Mrd. Euro 2030 zu. Dies entspricht einer durchschnittlichen Rendite von 6,7%.

Mehr Profitabilität durch neue Technologien

Truckhersteller können mehr als die Hälfte der zusätzlichen Erträge durch neue Technologien erwirtschaften. Die Vernetzung mit anderen Fahrzeugen und der Infrastruktur, batteriebetriebene Busse und Lkw sowie selbstfahrende Fahrzeuge sollen sich mit 2,7 Mrd. Euro Gewinn positiv auf die Branche auswirken. Batteriebetriebene Verteilertrucks profitieren von fallenden Batteriekosten. In drei bis fünf Jahren sollten die batteriebetriebenen Trucks je nach Einsatzzweck in den Gesamtbetriebskosten nicht mehr teurer sein als Verbrenner. Zudem lässt sich so auch das Risiko vermeiden, von möglichen Einfahrverboten in Städten betroffen zu sein.